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Sola 2017 – unsere Erlebnisse

Veröffentlicht von am August 10, 2017 in Events | Keine Kommentare
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Der Film zum Sommerlager

Fleissige Hände haben unsere erlebnisse während dem gesamten Lager aufgezeichnet und verarbeitet. Herzlichen Dank an Lara v/o Chispa und Lisa v/o Hayo vom Cevi Zumikon / Neumünster für das Zusammenstellen! Ein toller Film lässt uns zurück an ein tolles Lager denken! Schau selbst:

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Zuerst das Bildliche, das sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte: Hier geht es zum Fotoalbum vom Sommerlager.

Und nun kurze Werbung: nicht nur wir aus der Abteilung Thalwil-Gattikon-Langnau halten Euch auf dem Laufenden, auch direkt aus dem Lager wird ein Blog mit allen Neuigkeiten und vielen Bildern geführt. Erreicht werden kann der Blog unter diesem Link (falls ein Passwort verlangt wird, probiert es mit: cevilager).

Nun, wer neben all den Bildern auch noch lesen möchte, was wir so erleben, hier folgen alle Neuigkeiten aus dem Lager bebildert und beschrieben:

19.8.2017

Das Lager ist zu Ende

Alle Leiterinnen und Leiter fanden sich heute wieder auf dem Lagergelände ein, um den Lagerplatz aufzuräumen. Langsam zeigten sich überall die vielen Schäden, meist zum Glück Kleine die wir wieder flicken können.

Alle Leiterinnen und Leiter geben Vollgas beim Abbbau. Auch wenn das Lagerende anders geplant ist, ist es für uns Ehrensache alles Material sauber und trocken, wie auch das Land dem Landwirten wieder in bestmöglichem Zustand zurückzugeben.

Auch wenn Alle wissen, dass der Tag noch lange und das ganze Aufräumen und flicken noch Wochen dauern wird sind wir bei bester Laune.

Langsam aber stetig wird Zelt für Zelt zurückgebaut, geputzt und an seinen Lagerort gebracht.

Und wo das Wetter wieder schöner ist, beginnen auch die ersten kleinen Kletterpartien am Hauptzelt. Einige wenige Arbeiten sind vom Boden aus nicht zu machen und das Stellen von Leitern oder Gerüsten ist im Schlamm eine schlechte Idee. Mit dem richtigen Klettermaterial ist es so eine sichere Angelegenheit und macht erst noch Spass. So gut gelaunt und speditiv darf das Abbauen häufiger von Statten gehen.

Am Abend ist das Lagergelände dann leergeräumt, von allen Lagerresten befreit und bereit sich wieder in eine Wiese zu verwandeln.

Noch ein letztes Mal müssen wir mit den Folgen vom Unwetter kämpfen. Doch auch da weiss sich ein Cevianer immer zu wissen. Wenn ein kleines Fahrzeug Hilfe braucht, nimmt man eben ein Grösseres und hilft weiter ;-).

Nun sind definitiv alle Lagerreste wieder an ihrem Bestimmungsort, teils noch nass, dreckig oder defekt, doch immerhin zuhause. In den kommenden Wochen werden viele freiwillige Hände das gesamte Material wieder retablieren um für das nächste Abenteuer gerüstet zu sein. Wir freuen uns schon wieder darauf!

Nun nochmals ein ganz herlicher Dank an die Lagerleitung und das gesamte Leiterteam, welche Alle unzählige Stunden in das Sommerlager gesteckt haben und Allen eine grandiose Woche ermöglicht haben. Ebenfalls allen Unterstützern möchten wir ein herzliches Dankeschön aussprechen. Wir sehen es nicht als selbstverständlich an und sind umso mehr froh, wenn wir auf externe Hilfe zählen können. Ohne sie wäre ein solches Lager niemals zu stemmen.

!!! Danke !!! (und bis bald 😉 )

 

18.8.2017 – 2:

Unwetter in Westeros

Das Sommerlager im Zelt abzuhalten war genial! Bis zum letzten Abend um ca. 19:00 Uhr. Eine Unwetterfront zog direkt über unser Camp. Frühzeitig entschied sich die Lagerleitung die Teilnehmenden und ein Grossteil der Leitenden beim nahegelegenen Bauernhof in Sicherheit zu bringen, denn Sturmböen bis über 100 km/h, 50mm Niederschlag in unter 1 Stunde und ein Zeltlager verstehen sich nicht besonders gut.

Der Entscheid das Lagergelände zu verlassen war richtig! Während dem Unwetter blieb nur eine Handvoll Leitende auf dem Lagergelände und versuchte das Schlimmste an Schäden zu verhindern. Leider ist das nicht gelungen. Schon während dem Unwetter hat man sich dazu entschieden das Lager vorzeitig abzubrechen und alle Teilnehmenden wo möglich von den Eltern abholen zu lassen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Eltern von Teilnehmenden und Leitenden, welche sofort zur Stelle waren, um uns zu unterstützen! Danke!

Nach abschwächen des Gewitters mussten wir feststellen, dass einige Zelte leicht bis stark beschädigt sind und in vielen Zelten das Wasser mehrere cm hoch stand.

Das war kein Abschlussabend wie wir ihn geplant hätten. Wir sind sehr froh, dass wir uns rechtzeitig dazu entschieden haben, das Gelände zu verlassen und so für die Sicherheit von Allen gewährleisten konnten.

 

18.8.2017 – 1:

Wir vereint in Westeros

Das Sommerlager neigt sich dem Ende zu und es ist passiert. Unserem Lager haben sich Personen mit bösen Absichten genähert. Von unseren entfernten Wachen sahen wir gegen Abend die Warnfeuer brennen und entschieden uns zu wehren.

Gemeinsam machten wir uns in der Abenddämmerung auf den Weg und sicherten in einem Nachtspiel den Sieg für uns. Unser Lager und unsere Familien sind wieder sicher.

Wir entschieden uns daher langsam wieder die Heimreise anzutreten, denn nun hat Niemand mehr etwas zu befürchten.

Zur Feier des Tages machten alle Teilnehmenden einen Ausflug ins Freibad Baar. Es galt so einigen Schmutz der vergangenen Woche loszuwerden. Woher der wohl kam? Wir haben da eine Vermutung 😉 :

 

Parallel zum Freibadbesuch der Teilnehmer begannen die Leiterinnen und Leiter das Lager abzubrechen. Gemeinsam wurde an einem Nachmittag viel geschafft.

Es galt alle Militärblachen vom Schlamm vom Aufbau zu befreien und trocken in die verschiedenen Materiallager der Abteilungen zu schaffen. Eine Monsteraufgabe, doch wir haben sie gemeistert. Nur das Nötigste blieb noch stehen – wie Schlafzelte, ein Aufenthaltszelt, die Küche, etc.

Denn noch ist das Lager nicht zu Ende. Es geht zwar nicht mehr lange, doch wir haben noch viel Arbeit vor uns und wir leben doch noch im Lager.

So gibt es natürlich einige Bauten, die bis am Ende da sein müssen. Allen voran die Lagerküche. Denn ohne Essen im Magen schleppt Niemand – nach über einer Woche Lager – noch Baustämme durch die Gegend.

 

17.8.2017:

Die Geschichte von Westeros nimmt ihren Lauf

Das Lager findet bekanntliche in Westeros – einem fiktiven Kontinenten der „Game of Thrones“-Reihe statt. Wie auch dort gibt es bei uns die verschiedenen Familien, die sich zwar nicht wirklich lieben, aber ohne einander eben doch auch nicht können. Immer mehr kommt das im Verlaufe des Lagers zum Vorschein und der Zusammenhalt der Familien wächst und wächst. Die Cevianerinnen und Cevianer haben nun auch durchgeplante Tagesabläufe, welche die Hauptfamilie vorgibt.

Meist fängt der Tag mit einer Volksversammlung an, wo die neusten Neuerungen durchgegeben werden.

Es wird angegeben, wie teuer aktuell der Pachtzins fürs Land ist, ob genug Wasser in den Zysternen ist und ob irgendwo Feinde gesichtet wurden. So ergibt es sich, dass die Familien immer mehr zusammenwachsen – oder sich mindestens immer mehr kennen. Sie laden sich gegenseitig zu Banketten ein und zeigen ihre Häuser in voller Pracht. Dafür wird viel gekocht…

… gebaut …

und allfällige Streitigkeiten wie anno dazumals gelöst.

Nun ist es aber auch soweit, dass der gemeinsame Feind – Aufständische aus dem Norden – gefunden wurde. Es geht das Gerücht durch das Lager, dass sie auf dem Weg zu uns sind. Das heisst für uns, dass wir uns wappnen müssen.

Natürlich schlagen sich alle Cevianerinnen und Cevianer von Klein bis Gross tapfer im Training und so werden wir offiziell in die Wache von Westeros aufgenommen.

Wenn nun Jemand mit bösen Absichten kommt (und wer Cevilager kennt weiss, dass das passieren wird 😉 ), so hat er es nun mit Allen zusammen zu tun. Wir haben uns verbündet und ziehen Alle am gleichen Strick.

Natürlich, kaum sind wir in die Wache aufgenommen leuchten am Abend die Warnfeuer am Horizont. Der Feind aus dem Norden kommt. In einem nervenaufreibenden Spiel schlagen wir uns tapfer bis in die Nacht und auch gleich den Feind wieder in die Flucht. Das Lager ist gerettet und alle können getrost und glücklich in die Schlafsäcke kriechen.

Neben der ganzen Geschichte, die wir erleben, kommt natürlich wie in jedem Cevilager der Sport, das Spiel und das Zusammensein nicht zu kurz. Sport bei dieser Hitze ist meistens eine Qual, doch für richtige Cevianerinnen und Cevianer schliesst das ja Spass nicht aus. So kann ein sportlicher Wettkampf, mit der Disziplin Zielwerfen mit nassen Schwämmen, auch gleichzeitig abkühlen.

Was natürlich in keinem Cevilager fehlen darf ist die gemeinsame Zeit mit der Gruppe, denn wann hat man schon mal die Freunde eine ganze Woche überall mit dabei.

Wir freuen uns auf den Schlussspurt vom Lager und geniessen die letzten Runden Lagerfeuer, oder wie hier im Schatten der Küche.

Bis bald!

15.8.2017:

Nun sind Alle da und das SoLa hat begonnen!

Am Samstag war es soweit, auch die jüngsten Cevianerinnen und Cevianer machten sich auf den Weg ins Sommerlager 2017. Aus allen Gemeinden kamen sie angereist und trafen sich das erste Mal in Baar am Bahnhof. Eine riesen Meute, voller Tatendrang und guter Laune, bei bestem Wetter. Was können die Leitenden mehr wollen?… Nichts!

Als nach einer kurzen Wanderung Alle endlich auf dem Lagergelände angekommen sind, ging es direkt los. Die Schlafzelte wollten aufgebaut werden, die Aufenthaltszelte wollten gemütlich eingerichtet werden, das persönliche Hab und Gut musste man verstauen und nicht zuletzt gab es und gibt es noch immer unglaublich viel zu sehen. Es vergeht keine Stunde wo man in einer der 5 Burgen auf dem Lagergelände etwas Neues entdeckt. Seien es selbstgebaute Sofas…

… Kleiderhaken wie zuhause…

… ein Burgtor das klar macht, dass da nicht Alle erwünscht sind…

… die riesen Burg in der Mitte des Lagergeländes mit eindrücklichem Wachturm…

… Feuerstellen, welche ihres Gleichen suchen …

… Waschstellen für die tägliche Katzenwäsche …

… gemeinsame Accessoires werden gebastelt …

… eine Küche, die alle verpflegen mag …

Und Vieles mehr. Doch wer denkt, die Cevianerinnen und Cevianer wären nach einem ersten Lagertag erschöpft, der irrt. Bis spät in die Nacht – die Jüngeren schlafen schon tief und fest – bauen Ältere noch auf leisen Sohlen weiter.

Sobald sich Alle eingerichtet haben – Bauideen wären wohl noch für Wochen da, doch irgendwann muss man das Gebaute auch geniessen – werden die Burgfahnen gehisst und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Familie Tully von der Hauptburg, welche uns netterweise ihren Boden für unsere Bauten überlassen hat, markiert von Anfang an, dass wir willkommen sind, uns jedoch an Regeln zu halten haben. Das wird an täglichen Volksversammlungen jeweils klar angegeben.

So fallen schon bald die ersten Strafen gegen Verstösse der Bauordnung (tja, wer hoch baut kann tief fallen… oder so ähnlich), gegen andere Gesetzte (ja wer Abfall rumliegen lässt, dem wird es eine Lehre sein) und erste Liebschaften werden geknüpft. Wie im Mittelalter üblich natürlich mit klarem Hintergedanke. So kommt es, dass schon am zweiten Tag geheiratet wird. Man will sich ja schliesslich mit einer der fünf bedeutenden Familien verbandeln – denn zusammen ist man stärker.

Die Hochzeiten werden mit viel Protz, Festen, Spielen und Musik gefeiert, manchmal auch ganz heimlich.

Nach so einer ereignisreichen Lagerzeit kriechen bald Alle in ihre Schlafsäcke und erholen sich für den nächsten Tag. Aus verschiedensten Gründen werden wohl alle Familien kurz verreisen. Wanderschuhe an also.

Bis bald!

 

11.8.2017:

Der Aufbau vom Lager ist gestartet!

Wer heute in Baar (ZG) unterwegs war, hat vielleicht seinen eigenen Augen kurz nicht getraut… Nein, es war kein Naturereigniss, keine Sonderaktion, Nichts, was es nicht schon gegeben hätte, es hat halt einfach die Schlacht so richtig begonnen…

… und nein, wir bekriegen uns natürlich nicht. Wir ziehen alle am gleichen Strang. Gemeint ist hier die wortwörtliche Material- und Schlammschlacht fürs Sola 2017. Was so ein bisschen Regen (gut es ist eher viel Regen im Vergleich zu den letzten Wochen) alles anrichten kann. Wir haben besseres erhofft, aber auch schlimmeres befürchtet, wir sind also besten Mutes!

Während 3 Tagen entsteht auf dem Lagergelände eine Zeltstadt mit diversen Camps, einer Küche, WC’s, Duschen, Burgmauern, Gemeinschaftszelt, Schlafzelten, Materialzelten und Vielem mehr. Für den Sommer eher untypisch starteten wir eben auch mit reichlich Regen in die Bauphase, doch das hält uns nicht davon ab, voller Elan zur Tat zu schreiten. Es ist ja auch so, dass mit jedem Zelt etwas mehr Boden trocken bleibt – oder im Verlaufe des Lagers hoffentlich jedes Zelt auch ein wenig mehr Schatten spendet.

Dabei geht es dieses Mal so richtig zur Sache. Die ersten Fotos haben es schon erahnen lassen, wir sind diesen Sommer nicht im Haus, was nicht heissen will, dass wir uns häuslich einrichten wollen – manchmal sogar auch prunkvoll, mit Burgmauern, Turm und Zelten die an Kathedralen erinnern… Alles mit Muskelkraft erbaut.

Vieles steht nach 2 Bautagen schon, doch haben wir auch noch Viel vor uns. Wir sind uns jedoch sicher, dass wir bis zum richtigen Lagerstart am Samstag noch Alles auf die Beine stellen können, was an Ideen in unseren Köpfen steckt und mühsam in den letzten Monaten geplant wurde.

Wir freuen uns auf ein tolles Lager! In den nächsten Tagen werden wir uns auf diesem Weg sicherlich noch mit mehr Eindrücken aus dem Lager melden. Bleiben sie also dran!

 

Falls sie noch Fragen oder Anmerkungen zum Lager haben, oder sich ganz einfach an die Leitenden wenden wollen, so wenden Sie sich am besten an die eigene Abteilung oder über untenstehendes Kontaktformular an uns. Wir freuen uns sehr über Anregungen und andere Rückmeldungen!

 

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